News
GREEN ECONOMY? FRAUEN WOLLEN EINE NACHHALTIGE UND GERECHTE WIRTSCHAFTSWEISE
DASS sich die Art und Weise unserer Produktion und unseres Konsums ändern muss, wenn der Klimawandel vermindert werden soll und auch für zukünftige Generationen noch Ressourcen verfügbar sein sollen, ist seit vielen Jahren klar.
WIE diese Veränderung aussehen soll, darüber wird ebenso lange diskutiert. Das neue Zauberwort heißt Green Economy oder Green New Deal. Die Konzepte dahinter sind häufig genauso schwammig wie die Begriffe. Und vor allem: sie werden zumindest in Deutschland fast ausschließlich von Männern bestimmt, ob diese nun grün, gelb, schwarz oder rot sind. Weit und breit keine Frauen in den Diskussionsrunden - von Genderexpertise ganz zu schweigen. Wirtschaft ist Männersache. Konzeptionell wird der Begriff einer grünen Ökonomie deshalb auch eher eng gefasst - von grundsätzlichen Veränderungen, von einer Transformation unseres Wirtschaftssystems kaum eine Spur. Von einer umfassenden Betrachtung unser Ökonomie, die nicht nur die Produktion, sondern auch personenbezogene Dienstleistungen einbezieht, und die das Wachstumsparadigma in Frage stellt, ganz zu schweigen.
Vor diesem Hintergrund und den vielen Fragen, die dadurch aufgeworfen werden, ruft genanet mit seinem neuen Projekt Frauen und Frauenverbände dazu auf, ihre Inspiration und Kreativität, aber vor allem ihre Expertise in die Waagschale zu werfen und Eckpunkte für eine soziale, nachhaltige, geschlechter- und umweltgerechte Ökonomie zu entwickeln.
Als Kooperationspartnerinnen konnten dafür der Deutsche Frauenrat, der Verband deutscher Unternehmerinnen, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands sowie der Frauenpolitische Rat des Landes Brandenburg der gewonnen werden. Im projektbegleitenden Beirat arbeiten namhafte Ökonominnen und Konsumforscherinnen mit. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt.
Weitere Informationen finden Sie hier
